Sehenswürdigkeit
Uffizien
Die Uffizien gehören zu den bedeutendsten Museen der Welt und besitzen ein immenses Kunsterbe. Durch die Neuordnung im 18. Jahrhundert wurden sie vor allem zum Gemäldemuseum mit Tausenden Werken des 13. bis 18. Jahrhunderts. Andere Sammlungen — Waffen, wissenschaftliche Instrumente, archäologische Funde sowie antike und neuere Bronzen — kamen zur Gründung neuer Museen an andere Orte.
Nach der Aufhebung von Kirchen und Klöstern im 18. und 19. Jahrhundert gelangten zahlreiche kirchliche Werke hierher; Anfang des 20. Jahrhunderts wurden wichtige Gemälde erworben. Zu den Meisterwerken zählen die großen Altarbilder Cimabues und Giottos, die Sieneser Malerei des 14. Jahrhunderts mit Simone Martinis Verkündigung und ein reiches Panorama des 15. Jahrhunderts in der Toskana und Mittelitalien. Es reicht von Masaccios und Masolinos Madonna mit Kind und heiliger Anna über Filippo Lippi zu Botticellis Geburt der Venus und Frühling, von Piero della Francescas Bildnissen der Herzöge von Urbino zu Gentile da Fabrianos Anbetung der Könige.
Die Säle des 16. Jahrhunderts vereinen Meister der großen italienischen Schulen: Leonardo da Vincis Anbetung der Könige, Michelangelo und Raffael; Tizians Venus von Urbino, Veronese und Tintoretto für die venezianische Blütezeit. Andere Länder vertreten Albrecht Dürer, Hans Holbein und El Greco.
Caravaggios Bacchus eröffnet die Werke des 17. Jahrhunderts, darunter die großen europäischen Schulen mit Rubens, Van Dyck und Rembrandts Selbstbildnissen. Canaletto, Guardi, Longhi und Tiepolo geben einen Überblick über das 18. Jahrhundert.
Die Galerie beherbergt außerdem antike Skulpturen, Miniaturen und Wandteppiche der Medici-Sammlungen. Die Arbeiten an den Nuovi Uffizi laufen; sie sollen die Ausstellungsfläche verdoppeln und bisher unzugängliche Werke zeigen.
Eine Karte empfohlener Rundgänge mit Zeitangaben steht auf der offiziellen Museumswebsite.
Zu den Uffizien gehört auch der Vasari-Korridor.